Kunstauktion no 183 – 07.11.2020

Vorbericht

Liebe Freunde, liebe Kunden,

den Vorbericht zur Kunstauktion no 183 am 07. November 2020 finden Sie ab dem 26. Oktober 2020 hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch der Vorbesichtigung.

Ihr Kunst- und Auktionshaus Kastern

Kunstauktion no 185 – 20.03.2021

Vorbericht

Liebe Freunde des Hauses, liebe Kunden,

am 20. März eröffnet das Auktionshaus Kastern mit einer großen Frühjahrs-Auktion von mehr als 1.400 Objekten das Auktionsjahr 2021. Es erwartet Sie wie gewohnt ein vielfältiges und hochwertiges Angebot an Kunst und Antiquitäten.

Im Bereich der Gemälde freuen wir uns, Ihnen ein frühes Ölgemälde von Wilhelm Busch präsentieren zu können (Los 0004, Aufruf 6.000 Euro). Das auf das Jahr 1855 datierte Werk stellt Adolf Busch, den jüngeren Bruder des Künstlers, im jugendlichen Alter dar. Von Hans am Ende, der zu den Mitbegründern der Künstlerkolonie Worpswede zählt, stammt die stimmungsvolle Landschaft „Junger Birkenhain“ (Los 0063, Aufruf 5.000 Euro). Auch einige interessante Arbeiten Hannoveraner Künstler sind in der Auktion vertreten. Vom expressionistischen Maler Otto Gleichmann wird das auf das Jahr 1946 datierte Gemälde „Die Braut“ aufgerufen (Los 0095, Aufruf 5.000 Euro), von Carl Buchheister befinden sich zwei abstrakte Arbeiten aus den 1950er Jahren im Portfolio (Lose 0111 & 0112, Aufruf 900 Euro bzw. 1.200 Euro). Das angebotene großformatige Triptychon des Phantastischen Realisten W.P. Eberhard Eggers (Los 0094, Aufruf 4.000 Euro) zählt sicherlich zu den bedeutenden Arbeiten aus dem malerischen Oeuvre des Künstlers.

In der Kategorie Moderne Grafik erwartet Sie ein vielfältiges Angebot. Erwähnenswert ist hier eine handsignierte Arbeit von Gerhard Richter (Los 0166, Aufruf 7.000 Euro) sowie der expressionistische Holzschnitt „Kniende am Stein“ von Erich Heckel aus dem Jahr 1913 (Los 0154, Aufruf 2.700 Euro). Hans Hartung ist mit der Radierung „Gravure 27“ (Los 0152, Aufruf 1.200 Euro) vertreten.

Ein Hohlspiegelobjekt Adolf Luthers (Los 0208, Aufruf 5.500 Euro) zählt zu den interessanten zeitgenössischen Losen im Angebot der Skulpturen.

Innerhalb der künstlerischen Fotografie können wir Ihnen ein Portfolio mit 12 Arbeiten von Heinz Hajek-Halke (Los 0186, Aufruf 5.500 Euro) sowie das Mappenwerk „Gaspard de la Nuit“ (Los 0189, Aufruf 680 Euro) von Christian Schad anbieten. Nennenswert sind hier auch vier Fotografien des 1905 in Hannover geborenen Will Burgdorf, dem das Hannoveraner Theatermuseum kürzlich eine umfangreiche Ausstellung widmete (Lose 0182-0185, Aufruf 200 bis 500 Euro).

Als ein weiteres Highlight der Auktion sei auf die Versteigerung eines seltenen, authentischen Jugendstil-Salons verwiesen. Der Salon wurde wohl um 1910 von Eugène Gaillard in Paris gefertigt. Hierzu gehören ein Schrank,

ein Buffet sowie ein Esstisch mit acht Stühlen (Los 0377, Aufruf 25.000 Euro).

Im Bereich des Silbers konnte ebenfalls ein umfangreiches Angebot zusammengestellt werden. Dieses umfasst unter anderem einen seltenen Deckelbecher von Georg Scheppen aus der Zeit um 1700 (Los 0559, Aufruf 1.250 Euro) sowie zwei Augsburger Branntweinschalen, eine gefertigt um 1680 von Abraham Grill (Los 0556, Aufruf 950 Euro), eine weitere um 1700 von Heinrich Eichler (Los 0562, Aufruf 900 Euro). Der ebenfalls angebotene silberne Prunkleuchter (Los 0633, Aufruf 1.800 Euro) war ursprünglich ein Geschenk für den Kunsthandwerker und Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks Richard Uhlemeyer zu dessen 50. Geburtstag. Er wurde um 1950 vom Juwelier Th. Blume in Hildesheim gefertigt.

Porzellanliebhaber können sich auf eine große Meissener Enghalsvase mit Schneeballblüten (Los 0796, Aufruf 5.000 Euro), eine kleine Schneeballvase (Los 0800, Aufruf 1.900 Euro) sowie eine Teekanne und ein kleines Kännchen, ebenfalls mit Schneeballblüten (Lose 0798 & 0797, Aufruf 2.500 & 1.500 Euro) freuen. Attraktiv sind außerdem einige Stücke der Manufaktur Sèvres. Neben einem Paar Vasen mit vergoldeten Hermesköpfen, um 1848 hergestellt (Los 0893, Aufruf 6.000 Euro), sticht hier besonders die Tänzerin mit Tamburin aus dem Tafelaufsatz „Le jeu de l‘écharpe“ hervor (Los 0853, Aufruf 1.500 Euro). Besonders außergewöhnlich und selten ist der KPM-Tafelaufsatz aus dem Jahr 1902, der als Los 0851 mit 10.000 Euro aufgerufen wird. Dieser Aufsatz mit ägyptisierenden Frauenfiguren wurde nach einem Modell von Martin Fritzsche von 1901 gefertigt.

Auch Sammler von Asiatika dürfen auf eine breite Vielfalt an interessanten Objekten gespannt sein. Exemplarisch können hier ein Pinselbecher mit Huang Yulin-Bodenmarke (Los 1123, Aufruf 750 Euro) sowie ein Paar seltene Cloisonné-Vasen der Qing-Dynastie genannt werden (Los 1106, Aufruf 1.500 Euro).

Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auch auf unser weitreichendes Angebot an Gegenständen des Kunsthandwerks und klassischer Antiquitäten aus einer norddeutschen Privatsammlung. Das Angebot umfasst ältere Gemälde und Miniaturen ebenso wie klassische Skulpturen der letzten Jahrhunderte, aber auch Gegenstände aus den verschiedenen Bereichen des Kunsthandwerks.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Katalogs und freuen uns auf Ihr Interesse an der Auktion.

Ihr Kunst- und Auktionshaus Kastern

Callback