Ernst Seger
    1868 Neurode/Schlesien – 1939 Berlin
     
    – „Lebensfreude“ –
    Aufrufpreis: 15.000 EUR

    Bronze. Natürliche, grünschwarze Patina. H. 156 cm. Auf der Standfläche sign.: E. SEGER. Rückseitig auf der Schmalseite der Standfläche mit dem Gießervermerk: AKTIEN-GESELLSCHAFT GLADENBECK / BERLIN-FRIEDRICHSHAGEN.
    Fugen der Oberarme sichtbar.
    – Lit.: Vollmer 4, S. 253.
    – Prov.: Norddeuscher Privatbesitz.

    Die lebensgroße Bronzefigur »Lebensfreude« ist vorraussichtlich in der Zeit um 1897 entstanden. Selten tauchen diese nahezu lebensgroßen Gartenfiguren im Kunstmarkt auf. Schon um 1900 wurde Seger durch seine Jugendstil-Bildhauerarbeiten, vor allem weibliche Akte, populär.

    Er besuchte ab 1884 die Bildhauerklasse der Königlichen Kunst- und Gewerbeschule Breslau und arbeitete ab 1886 im Atelier von Christian Behrens. Ab den späten 1880er Jahren erhielt er erste größere Aufträge für Denkmäler. Nach seiner Mitarbeit im Atelier von Auguste Rodin in Paris in den Jahren 1893 und 1894 führte er ein eigenes Atelier in Berlin.

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